Chile ist in der Nord-Süd-Ausdehnung über 4.000 Kilometer lang. Von West nach Ost ist das Land an der schmalsten Stelle nur 16 Kilometer breit. In den Gebirgen des Landes sind mehr als 2.000 Vulkane verteilt, von denen einige noch immer aktiv sind.
Chile grenzt im Norden an Peru, im Nordosten an Bolivien und im Osten an Argentinien. Diese Grenze ist mit über 5300km die längste Landesgrenze, gefolgt von den ca. 900km Bolivien und nur ca. 150 km an Peru. Im Süden und Westen grenzt as Land an den Pazifischen Ozean.
Neben dem Festland gehören auch die Osterinseln (Rapa Nui), die die Juan-Fernández-Inseln (inkl. der Robinson-Crusoe-Insel), die Insel Salas y Gómez, die Desventuradas-Inseln sowie die Südlich gelegenen Ildefonso-Inseln und die Diego-Ramirez-Inseln zu Chile. Weiterhin gehört ein Teil der Antarktis zum Land.
Das Klima ist durch die große Ausdehnung des Landes sehr unterschiedlich ausgeprägt. Im Norden ist es eher heiß und seit Jahren ist kein Regen gefallen. Im Süden hingegen fällt dafür um so mehr Regen, oft ist es kühl und windig. In Mittelchile herrscht ein angenehmes gemäßigtes Klima. Diese verschiedenen Zonen spiegeln sich auch in der Vegetation des Langes wieder. Tropische Regenwäldern und schneebedeckten Gipfel sind im Land ebenso vorzufinden, wie weise Strände und karge Wüstenlandschaften.
Auf der 3.800km entfernten Osterinsel herrschen gleichbleibend milde Temperaturen zwischen 24°C im Januar und 18°C im Juli.
Als Reisezeit ist im Süden des Landes die Monate Oktober bis März ideal, um im Sommer unterwegs zu sein. Der Norden hingegen kann das ganze Jahr über bereist werden. Beachten sollte man, dass in Chile von Mitte Dezember bis Ende Februar Sommerferien sind und somit alle Chilenen in den Urlaub fahren. Vor allem bei der Buchung der Hostels, Flüge und Bahntickets sollte man das beachten.
In Chile ist die Währung, der chilenische Peso. Dieser wird wie auch der US-Dollar mit dem Dollar-Zeichen „$“ abgekürzt.
Das Wechseln von Euro zu Pesos in Deutschland ist nicht besondern empfehlenswert, da der Kurs hier sehr schlecht ist. Es sollte daher maximal ein erstes „Kleingeld“ für die Ankunft getauscht werden. Besser kommt man aber direkt vor Ort, wo man direkt am Flughafen, oder aber bei der ersten Chilenischen Bank Geld zu einem angemessenen Kurs tauschen kann.
Getauscht werden kann Bargeld (US Dollar und Euro) in Wechselstuben oder Banken. Das ein oder andere Reisebüro bietet ebenfalls einen Geldwechselservice an. Geöffnet haben diese Wechselstuben normalerweise Wochentags zwischen 9:00Uhr und 19:00Uhr. Das die Geschäfte auch am Sonnabend (Vormittag) geöffnet ist eher eine Ausnahme. In Notsituationen kann man am Wochenende die größeren Hotels Geld tauschen. Dies ist aber meist mit einem schlechten Wechselkurs verbunden.
Geld schwarz auf der Straße zu tauschen ist wie auch in anderen Ländern verboten und wird mit hohen Strafen geahndet.
Der Travelercheck ist mittlerweile bei den meisten Reisenden der Kreditkarte gewichen. Diese ist oft preiswerter und genauso sicher. Auch in Chile kann in vielen Hotels, Geschäften, Restaurants u.ä. mit den bekannten Kreditkartenanbietern (MasterCard, Visa, Diner’s Club und American Express) bezahlt werden. Um Bargeld abzuheben können „rund um die Uhr“ die Bankautomaten genutzt werden, welche es in jeder Bank gibt.
Ebenfalls an den Geldautomaten kann mit der EC-Karte Geld abgehoben werden. Dies ist allerdings meist mit Gebühren verbunden, man sollte sich nach diese Kosten beim eigenen Bankinstitut besser vorher erkundigen.