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Lage Bearbeiten

Beim Gedanken an Auckland fällt einem auf den ersten Blick das Bild einer typisch modernen Großstadt ein: viele Hochhäuser, dazwischen einige alte Gebäude und in den Vororten die übliche Zersiedelung. Unterbrochen wird das ganze durch Highways. Mit anderen Worten, man findet die Stadt, solange man sich darin bewegt, recht beliebig. Dies ändert sich jedoch schlagartig, wenn man von einem erhöhten Standpunkt den Küstenverlauf nachvollzieht, die vielen Buchten entdeckt und die grünen Spots ringsum aufnimmt. Wer also um das Zentrum und die dort angesiedelten Hostels einen großen Bogen macht, der kann viele schöne Dinge entdecken. Und wer ein Auto zur Verfügung hat, ist das umso besser und schneller.

Auckland erstreckt sich von der Stadt Welssford im Norden bis hin zu Bombay Hills im Süden und wird durch die drei Häfen Waitemata, Manukau und Kaipara umrandet. Zur besseren Verwaltung ist Auckland in vier Städte (Auckland, Manukau, North Shore und Waitakere) sowie drei Distrikte (Franklin, Rodney und Papakura) aufgeteilt. Daher wird Auckland auch oft als eine Ansammlung von Dörfern beschrieben. Auckland City ist dabei mit seinen 65 Inseln im Hauraki Gulf der größte Distrikt der vier regionalen Städte. Des Weiteren ist er auch bekannt für seine ruhigen Outdoor-Oasen, welche im Kontrast zu der pulsierenden Innenstadt stehen. Jedoch hat jeder der sieben administrativen Gebiete einzigartige Attraktionen und sollte, sofern man genügend Zeit hat, erkundet werden.

Die Lage von Auckland in einer geschützten Meeresbucht und zwischen den sprudelndem Wasser des Waitemata und Manukau Hafen, trägt zu dem Erscheinungsbild der Stadt bei. Denn die vielen Segelboote, die ganzjährig die Buchten von Auckland füllen, haben der Stadt auch ihren Spitznamen „Stadt der Segel“ eingebracht. In der einheimischen Māori-Bezeichnung Tāmaki-makau-rau bedeutet Auckland hingegen die „Stadt der 100 Liebenden“. Trotz der Nähe zum Meer wird Auckland ebenso durch einen Mantel aus Regenwald in den umliegenden Bergen sowie durch schlummernde, vulkanische Kegel umschlossen.

Das landschaftliche Bild von Auckland wird vor allem durch die ca. 50 inaktiven Vulkane geprägt, die ursächlich zum Bild der Innenstadt mit seinen vielen Parkanlagen beigetragen haben. Zwar wurden viele der ehemaligen Vulkane bereits abgetragen, um Platz für neue Bebauung zu schaffen, jedoch kann man auch noch heute die zahlreichen Hügel und Terrassen im Landschaftsbild der Stadt erkennen.

Anreise & Weiterreise Bearbeiten

Der Auckland International Airport befindet sich etwa 21 Kilometer südlich des Stadtzentrums in Mangere (Stadt Manukau) und ist der wichtigste Ausgangspunkt für die An- und Abreise der Insel.

Im Bereich des Nahverkehrs lässt Auckland zu wünschen übrig. Auckland hat ein sehr hohes Verkehrsaufkommen, was täglich in unterschiedlichen Teilen der Stadt für kilometerlange Staus sorgt. So empfiehlt es sich auf den öffentlichen Nahverkehr gerade im Ballungsraum umzusteigen.

Hierbei bilden die Busse den größten Teil des öffentlichen Nahverkehrs in Auckland. Zur Freude aller, wurden in den letzten Jahren praktische Sonderlinien eingeführt, die auch nachts fahren (z.B. NiteRider). Im Nahverkehr sind auch Auckland’s Fähren bedeutend. Am beliebtesten sind die Fährverbindungen zwischen der Auckland City und der North Shore, denn so kann man die völlig überlastete Auckland Harbour Bridge besonders in der Rushhour umgehen.

Neben dem Fernverkehr, der von Auckland aus täglich die wichtigsten Städte ansteuert, gilt das Auto als wichtigstes Fortbewegungsmittel. Auf der Nordinsel bestehen zwei wichtige Routen: die Nord-Süd-Verbindung und die Ost-West-Tangente. So kann man gemütlich von Ort zu Ort fahren und das Land und die Leute erleben. Besonders Männer werden sich über die kurvigen Straßen freuen, wobei man den Linksverkehr stets beachten sollte!

Typisches Bearbeiten

Auckland liegt auf der Nordinsel von Neuseeland und ist mit ca. 1,3 Millionen Einwohnern der größte Ballungsraum des Landes. Diese Stadt ist wunderschön gelegen, an einer Seite befindet sich der Pazifik und die andere Stadtseite ist durch die Tasmanische See abgegrenzt. Der Hafen Aucklands ist daher immer voller Boote und so wird diese Stadt auch „City of Sails“ genannt.

In Auckland kann man eine moderne Architektur auffinden, dennoch hat die Stadt mit ihren vielen kleinen Restaurants und Märkten den Charme einer Kleinstadt behalten. Zu den Sehenswürdigkeiten Aucklands gehören vor allem die historischen Gebäude wie die Cathedral Church of St. Mary oder das Old Customhouse. Aber auch die Historical Villages, die das Leben noch vor über Hundert Jahren darstellen, sind interessant.

Wer sich eher entspannen möchte, der kann dies an einem der Stadtstrände oder er macht eine romantische Harbour Cruise bzw. schlendert durch die vielen Parks, die die Stadt begrünen. Aber auch den Skytower, der einem tollen Blick über Auckland erlaubt, sollte man nicht verpassen. Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Central North Island gehören Rotorua, Lake Taupo und der Tongariro Nationale Park mit dem Mount Ruapehu, Tongariro und Ngauruhoe. Besucht man demnach Auckland, so darf man diese schönen Szenerien auch nicht verpassen.

Auckland ist durch ein subtropisches Klima gekennzeichnet. Das bedeutet, dass die Temperaturschwankungen über das ganze Jahr hinweg eher gering sind. Es gibt recht lange warme Sommer sowie kühlere und sehr feuchte Winter, wobei die durchschnittlichen Januar-Temperaturen nur zwischen 24 °C und 30 °C schwanken. Die größten Teile des Niederschlags fallen in den Wintermonaten, so dass es sich lohnt in dieser Zeit einen Regenschirm dabei zu haben.

Alltagstipps Bearbeiten

Möchte man sich einen Überblick über Auckland und die anliegende, atemberaubende Natur verschaffen, so kann man im Central Business District von Auckland auf den Sky Tower fahren. Aus einer Höhe von 328 Metern ist der Turm der höchste in der Südlichen Hemisphäre und sollte nicht verpasst werden. Ein anderes, nervenkitzelndes Abenteuer für die Mutigen unter uns wäre die Brückenbesteigung der Auckland Harbour Bridge.

Um etwas Natur spur zu sehen und zu erleben muss man nicht weit fahren. Viele Bushwalks nahe der Stadt führen durch den Regenwald am Rande der Stadt und bieten ein einzigartiges Erlebnis. Hier sind vor allem der Waitakere und Hunua Ranges empfehlenswert. Denn von hier aus kann man in nur 40 Minuten Autofahrt die wilde Westküste erreichen, wo Surfer auf ihren Genuss kommen können. Die Westküste ist auch das inoffizielle Naherholungsgebiet von Auckland. Hier im Norden gibt es schon fast tropisch anmutende Wälder. Hat man etwas mehr Zeit so sollte man auch in den Südwesten nach Raglan fahren.

Auch vor Ort in Auckland laden zahlreiche Strände zum Baden oder Surfen ein. Die Stadtstrände Auckland’s erreicht man von der Stadtmitte aus über den Tamaki Drive. Hier lässt es sich auch wunderbar Skaten. Die bekanntesten Strände an der Ostküste sind dabei Mission Bay, Devonport, Takapuna, Long Bay und Maraetai. Jedoch sollte man sich durch die Farbe des Sandes nicht abschrecken lassen. Denn im Gegensatz zu den weißsandigen Küstenabschnitten im Osten, sind die Strände an der Westküste zur Tasmanischen See hin aus schwarzem Sand. Die beliebtesten Abschnitte vor Ort sind Piha und Muriwai.

Das Stadtzentrum Aucklands liegt südlich des Waitemata Harbours und geht entlang der Queen Street. Hier ist man goldrichtig, wenn man eine Bootstour in den Hauraki-Golf, zum Beispiel auf Rangitoto oder Waiheke Island, Little oder Great Barrier Island unternehmen möchte.

Das Aotea Center sowie die Town Hall in der Innenstadt bilden ein wichtiges Kulturzentrum von Auckland. Von hier nicht sehr weit entfernt befindet sich auch die Auckland City Gallery bzw. die dazugehörige New Gallery. In der Auckland Domain findet man die landesweit sehr bekannte Sehenswürdigkeit, das Auckland War Memorial Museum vor. Dieses Museum zeigt u. a. Sammlungen zur Geschichte und Kultur der Māori sowie zur Natur Neuseelands. Nur einen Katzensprung von hier liegt der schöne Dove-Myer Robinson Park, welcher auch Parnell Rose Gardens genannt wird. Der größte Stadtpark ist jedoch der Cornwall Park, welcher einen einzigartigen Ausblick auf die vulkanische Steinwand und die Eichenbaum-Allee bietet. Möchte man einen Eindruck über die real existierenden Tiere sowie Flora und Fauna des Landes erhalten, so sollte man den Zoo der Stadt besuchen. Für alle Liebhaber der Unterwasserwelt ist des Weiteren das östlich des Stadtzentrums befindliche Aquarium Kelly Tarlton's Antarctic Encounter & Underwater World der richtige Anlaufpunkt.

Aber auch die Umgebung Aucklands bietet viel. Die naheliegenden Inseln wie das Waiheke Island und das Great Barrier Island sind bekannte und erholsame Urlaubsorte und ziehen jährlich viele Touristen an. Des Weiteren kann man die Gipfel des Maungawhau (Mount Eden) und Maungakiekie (One Tree Hill) besteigen. Hier findet man auch viele schöne Aussichtspunkte mit wunderschönen Blicken über große Teile Aucklands, so dass sich eine Wanderung hierher durchaus lohnt!

Transport Bearbeiten

Auckland ist zum Autokaufen ein sehr teures Pflaster, weil fast jeder Backpacker hier sein Geld gegen ein mobiles Gefährt loswerden möchte.

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