| Hauptstadt | Washington |
| Fläche | 9.629.091 km² |
| Einwohnerzahl | 295.734.134 |
| Währung | USD (US-Dollar) |
| Amtssprache | Englisch |
Die USA lassen sich in natürliche Großräume und Regionen einteilen, in denen sich wirtschaftliche Besonderheiten entwickelt haben. Die atlantischen Küsten- und Golfküstenebenen erstrecken sich von Maine und Cape Cod im Norden bis zur westlichen texanischen Golfküste im Süden. Im Norden befindet sich in Neuengland und der mittleren Atlantikküste das wirtschaftliche Kerngebiet der USA. Viele urbane Ballungsgebiete befinden sich hier. Die Petroindustrie konnte sich seit den Ölfunden 1900 ansiedeln und ausbauen. Der Raum der Appalachen reicht von der kanadischen Atlantikküste nach Südwesten bis in die Mitte Alabamas.
Im Bereich des Allegheny-Hochlandes entstand auf Kohle-, Eisenerz- und Erdölvorkommen das erste große Industriegebiet der USA. Die Great Plains (Inneren Ebenen) zwischen den Rocky Mountains und den Appalachen erstrecken sich mit einer riesigen Ausdehnung von Buffalo im Staat New York im Norden bis zur Schwelle der Ozark-Berge in Missouri und Arkansas im Süden und werden im Westen vom zentralen Montana und New Mexico. Die Great Plains gelten als die größten Kornkammern der Welt. In der Region des nord-südlich verlaufenden Felsengebirges der Rocky Mountains und der großen Wüstenbecken des Mountain West werden nach wie vor Kupfer, Blei, Zink und auch Silber und Gold abgebaut. Der Raum zwischen den Bergen besteht aus drei großen und unterschiedlichen Gebieten – dem Colorado Plateau, dem Großen Becken und den Plateaus der Columbia- und Snake-Flüsse. Die Colorado Region ist reich an Uran und Kohle. Teilweise liegen die Bodenschätze auf der Reservaten der Navajo und Hopi Indianer. Die Plateaus eignen sich für den Weizenanbau. Die pazifischen Küstenkordilleren haben die Form eines auseinander gezogenen „H“. An den Küsten erstreckt sich von der kanadischen Grenze bis in den Süden ein Gebirgszug. In den nördlicheren Breiten ist das Gebirge aufgrund des feuchten Klimas mit Regenwald bedeckt. Die östliche Gebirgskette der Kaskaden erstreckt sich von Kanada bis ins Oregon im Süden. Zwischen diesen parallel laufenden Gebirgszügen liegen fruchtbare Täler, die zur Landwirtschaft genutzt werden. Das Klamath-Gebirge an der Grenze von Oregon bildet den Querbalken des „H“. Alaska, der zu den USA gehörende, und durch Kanada von den USA räumlich abgetrennte Bundesstaat im Nordwesten, reicht bis auf 85 Kilometer an die sibirische Gegenküste heran. Viele Gebirgsketten durchziehen das klimatisch eher verwegene Land. Mount McKinley ist der höchste Berg der USA (6187 Meter) und birgt reiche Erdgas- und Erdölvorkommen. Hawaii, der berühmte 50. Bundesstaat, liegt fast 4000 Kilometer von der Westküste entfernt im Nordpazifik und umfasst acht größere und mehrere kleine Inseln und Atolle, auf denen teilweise große militärische Stützpunkte angesiedelt sind. Die Inselbewohner leben vom Tourismus und Fruchtanbau. Die Ost-West-Ausdehnung umfasst vier Standard-Zeitzonen.
Vom American Way of Life wird viel berichtet. Oft geht damit die Legende vom Tellerwäscher zum Millionär einher. Die Werte des amerikanischen Traums beziehen sich auf das Streben nach Erfolg, Reichtum, Glück und materiellem Wohlstand und haben seit jeher die gesamte Nation zu wirtschaftlichen und technischem Fortschritt angespornt haben. Mit ungefähr 5% der Weltbevölkerung und etwa 6% der Landoberfläche der Erde sind die USA heute immer noch einer der produktivsten Industrienation der Welt. Auch der Individualismus wird in den USA hochgehalten. Jeder soll innerhalb des Systems dieselben Möglichkeiten haben zum Erfolg zu gelangen, wenn er sich nur an die Spielregeln hält, sich also anpasst und genügend Energie und Einfallsreichtum mitbringt.
Die geographische Lage der USA hat nicht zuletzt die Entwicklung zur globalen Vormachtstellung begünstigt. Lage, Klima und Bodenschätze sowie die Größe des Kontinents, sind natürliche Gegebenheiten, die von allen Bewohnern Amerikas zu jeder Zeit genutzt wurden und werden. Die erheblichen klimatischen Unterschiede innerhalb des Landes brachten unterschiedliche Flora und Fauna zum Vorschein, die nicht zuletzt die Vielfalt regionaler Kulturen – zunächst die der Ureinwohner und dann der Siedlungsbevölkerung beeinflussten. In den USA herrscht überwiegend die warm- und kühlgemäßigte Klimazone. Allerdings lässt sich die Verschiedenartigkeit der vielen Landschaften durch das Vorherrschen dreier konkreter Klimazonen begründen. Im Nordosten herrscht gemäßigtes Festlandklima mit Laub- und Nadelwäldern, warmen Sommern, kalten Wintern und ständig hoher Luftfeuchtigkeit. Der Südosten dagegen weist ein Meeresklima mit Laubwäldern und heißen bis warmen Sommern sowie milden, warm-gemäßigten, ständig feuchten Wintern auf. Die klimatischen Bedingungen im Westen lassen sich ebenfalls in drei eigenständige Klimazonen unterteilen. Von Nord nach Süd verläuft ein Steppenklima. Östlich der Rocky Mountains gibt es warme, mäßig feuchte Sommer und kalte, trockene Winter. In der Becken- und Gebirgsregion selbst existiert ein Steppenklima in den trockeneren Gebieten, ein Mischwaldklima dagegen in den feuchteren Gebieten. Entlang der Pazifischen Küstenregion findet sich ein subtropisches Klima mit warmen, trockenen Sommern und kühlen, feuchten Wintern. Die Klimazonen der USA schaffen gute Bedingungen für Getreideanbau, Viehzucht und den Anbau subtropischer Produkte. Trotz des stetigen Rückgangs landwirtschaftlicher Nutzfläche schaffen es die USA durch intensive Bodennutzung nicht nur den Binnenmarkt mit Agrarprodukten zu bedienen, sondern besitzen bei einigen Produkten wie Mais (ca.70%) und Weizen (ca.30%) auch einen erheblichen Anteil am Weltmarkt.
Alle gängigen Kreditkarten (Euro/Mastercard, Visacard, American Express usw.) werden als Zahlungsmittel in den USA akzeptiert. Nicht so stark verbreitet wie in Deutschland ist die bargeldlose Zahlung mit der EC/Maestro-Karte an elektronischen Kassen. Ansonsten wird die Mitnahme von ausreichend Reiseschecks in US-Dollar empfohlen. Reiseschecks werden auch in vielen Hotels und Geschäften akzeptiert. Der Umtausch von deutschem Bargeld ist nicht bei allen Banken möglich, sondern zumeist – gegen Gebühr – auf Wechselstuben beschränkt, die sich nicht überall finden. Banküberweisungen von Deutschland in die USA können mehrere Tage in Anspruch nehmen und sind oft mit erheblichen Gebühren verbunden. Auf der Geldkarte muss das Maestro-Zeichen abgedruckt sein, um an amerikanischen Geldautomaten mit Hilfe des Pins Geld zu bekommen.
Die richtige Mischung aus den Zahlungsmitteln Bargeld, Reiseschecks und Kreditkarte ist wichtig, um sich im Notfall Ärger zu ersparen. Ein gewisser Bargeldbestand sollte auf jeden Fall in der Brieftasche stecken - vorzugsweise in relativ kleinen Scheinen bis maximal $20. Einige kleine Geschäfte nehmen keine größere Banknoten an. Daher sollte man bei seiner Hausbank auf $ 20 Noten bestehen. Für Trinkgelder z.B. am Flughafen sollte ein gewisser Vorrat an $1-Noten keinesfalls fehlen. Auch ein paar Quarter sollten immer in der Hosentasche stecken. Sicherlich hängt es davon ab, wie die Reise gestaltet wird, d.h. ob man es lieber vorzieht in Hotels zu übernachten statt zu campen. Hat man den Mietwagen z.B. bereits in Deutschland gebucht und bezahlt, sollte man etwa 10% der kalkulierten Ausgaben in bar, weitere 30% in Reiseschecks und den Rest per Karte abdecken. Die Zahlungsmittel werden am besten getrennt voneinander aufbewahrt. Im Fall des Verlustes kann auf die Reserven zurückgegriffen werden.
Unabdingbar bei einer Reise in die USA ist eine ausreichende Auslandskrankenversicherung. Wichtig ist zudem einen umfangreichen Versicherungsschutz abzuschließen. Dazu gehört zum einen eine Auslandskrankenversicherung, die es nahezu bei allen großen Versicherungen ab ca. 10,- € pro Jahr gibt. Ein Arztbesuch kann ohne Versicherung ziemlich teuer werden, da man in den USA nämlich sofort bezahlen muss. Zum anderen schadet es nicht, wenn man eine Reisegepäckversicherung abschließt. Die Kosten hierfür belaufen sich für einen vierwöchigen Trip auf ca. 30-60 Euro. Oft gibt es Reisegepäckversicherungen nur in Kombination mit der Auslandskrankenversicherung. Allerdings sollte man vorab darauf achten, was einem bei Diebstahl tatsächlich wieder rückerstattet wird.