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Einwohnerzahl1.696.000
Telefonvorwahl+36 1
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Lage Bearbeiten

Die Stadt ist durch die Donau in die beiden Stadtteile Buda und Pest geteilt. Buda ist der hügelige Teil rechtsseitig der Donau und nimmt ca. 1/3 der Gesamtfläche von Budapest ein. Pest liegt auf dem flachen linksseitigen Teil der Donau. Die beiden Stadtteile verbinden insgesamt neun Brücken, wovon zwei Eisenbahnbrücken sind.

Insgesamt hat Budapest drei Inseln, die Óbudai- Insel, die Csepel-Insel und die Margareteninsel.

Die Gesamtfläche der Stadt beträgt ca. 520qm mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von 25km und einer Ost-West-Ausdehnung von 29km.

Anreise & Weiterreise Bearbeiten

Mit dem Flugzeug

Der Flughafen Budapest Ferihegy International Airport liegt ca. 15km vom Stadtzentrum entfernt und wird von vielen Linienairlines angeflogen.

Die Fahrt in die Stadt kann mit dem Taxi oder dem Mietwagen erfolgen. Weiterhin steht ein Airport Bus zur Verfügung. Mit diesem kann man für 2300 Forint (ca. 9,50 Euro, Stand: 2008) in die Innenstadt fahren. Dieser Bus fährt auch andere Adressen an. Der Bus kann unter der Telefonnummer +36 1 2968555 erreicht werden.

Die Fahrt mit dem Zug in die Stadt ist ebenfalls möglich. Die Fahrzeit beträgt ungefähr 30 Minuten.

Möchte man mit dem Taxi in die Stadt fahren, sollte man auf keinen Fall die Angebote der wartenden Taxifahrer in der Ankunftshalle nutzen, da diese einen viel zu hohen Preis haben. Besser, man bestellt sich ein Taxi telefonisch, oder nutzt die am Ausgang wartenden Zóna Taxis, die die Fahrt zu einem vorgegebenen Festpreis anbieten. Je nach Zone (in Budapest werden insgesamt Vier Zonen angefahren) variiert der Preis zwischen 3000 und 4500 Ft.

Mit dem Auto

Von Deutschland aus kommt man über die Slowakei (Slowakische Republik) oder Österreich über die mautpflichtige Autobahn M1 bis in die Innenstadt von Budapest.

Mit der Bahn

Als Hauptstadt ist Budapest mit der Bahn von vielen Städten Europas aus erreichbar. Die Ankunft in der Stadt kann am

  1. Ostbahnhof, Keleti pályaudvar (Keleti pu.)
  2. Südbahnhof, Déli pályaudvar (Déli puoder) oder am
  3. Westbahnhof Nyugati pályaudvar (Nyugati pu)

erfolgen.

Mit dem Schiff

Wer etwas mehr Zeit hat kann von Wien oder Bratislava auch mit dem Tragflügelboot anreisen. Dies verkehren zwischen April und Oktober. Die Anlegestelle ist zwischen der Széchenyi lánchíd (Graf Széchenyi Hängebrücke) und der Freiheitsbrücke.

Typisches Bearbeiten

Der älteste und zugleich interessanteste Teil Budapests ist Obuda. Dieser Stadtteil ist wegen seiner römischen Ruinen und seiner netten, ruhigen Straßen bekannt, die sich seit Beginn des 20.Jahrhunderts nicht verändert zu haben scheinen. Hier gibt es außerdem weitere Museen, wie etwa das Kiscelli Museum mit einer beeindruckenden Kunstsammlung und mit Empire, -Biedermeier- und Jugendstilmöbeln eingerichteten Räumen.

Eine Fahrt auf der Donau, ein Spaziergang entlang des Flusses oder über die romantischen Brücken sind weitere Höhepunkte eines Besuches in Budapest.

Open Air Festival Budapest: Das besondere an diesem Festival ist, dass es auf einer kleinen Donauinsel mitten in Budapest veranstaltet wird. Neben der schönen Lage geben sich Pop und Rockgrößen ein Stelldichein.

Alltagstipps Bearbeiten

Für einen mehrtägigen Aufenthalt in Budapest bietet sich die Budapest-Karte an. Mit dieser kann man, an vielen Einrichtungen und Firmen, Begünstigungen oder freien Eintritt in Anspruch nehmen. Weiterhin kann man mit der Karte kostenlos den öffentlichen Verkehr nutzen.

Die Karte kann für 48 Stunden (6500Ft.) oder 72 Stunden (8000 Ft.) an einer der 250 Verkaufstellen erworben werden.

Mit Englisch und/oder Deutsch kommt man in Budapest sehr gut zurecht. Erstaunlich viele Ungarn, insbesondere die jüngeren sprechen sehr gut englisch. Ein paar Wörter auf Ungarisch zu kennen ist allerdings auch hilfreich, da viele Schilder nur auf Ungarisch sind.

Die Preise erscheinen in Budapest - wie auch sonst öfters im Land - etwas überteuert. Insbesondere Eintrittspreise für Museen, Denkmäler und Burgen liegen deutlich über den deutschen Preisen. Hier sollte man sich vorher klar werden, was einen besonders interessiert und diese Punkte gezielt aufsuchen.

Eine Stadtrundfahrt kostet rund 4000 Forint (ca. 17 Euro, Stand: 2008). Wenn man gut zu Fuß ist und zumindest zwei Tage in der Stadt ist, kann man die meisten Punkte erlaufen oder mit der Metro erfahren, was deutlich preiswerter ist.

Transport Bearbeiten

Metro

Die Metro ist das schnellste Verkehrsmittel und fährt täglich von 4.30 Uhr bis 23.10 Uhr. Danach verkehren einige Nachtbusse. Die drei Metrolinien sind durch ihre Farbunterscheidungen gut zu merken. Die gelbe Linie (M1) ist die alte Unterpflasterbahn, die zwischen dem Vörösmarty tér und dem Heldenplatz (Hősök tere), unter der Andrássy út, verkehrt. Die rote Line (M2) verkehrt in Ost-West-Richtung und unterquert die Donau. Die blaue Linie (M3) verbindet den Norden und den Süden. Die drei Linien treffen sich am Deák Ferenc tér, den man sich als günstigen Ausgangs- und Treffpunkt ohnehin merken sollte. Mit einem Singel-Ticket (270 Forint, ca.1,12 Euro, Stand: 20.07.2008) kann man auf einer dieser drei Linien eine Stunde lang beliebig viele Stationen in eine Richtung fahren. Ein 24h-Ticket kostet ca. 1600 Forint (ca. 6,65 Euro).

ACHTUNG: Fahrscheine werden gern noch mal am Ausgang der Metrostation kontrolliert, also am Besten in der Hand halten und nicht direkt nach dem Ausstieg wegwerfen, dann sehen die Kontrolleure den Fahrschein beim Verlassen der Station.

Autobus

Mehr als 200 Buslinien bewältigen mit ungarischen Ikarus-Bussen einen Großteil der Beförderung. Wer aussteigen will, muss daran denken, rechtzeitig den Knopf über der Tür zu drücken. Linien mit schwarzen Zahlen halten an allen Haltestellen, während die gleiche Linie mit roter Zahl (Expressbus) nur an bestimmten Haltestellen hält. Bei roter Zahl und Buchstabe E handelt es sich um einen Nachtbus. Minibusse verkehren auf der Margareteninsel sowie zwischen Moszkva ter und dem Burgviertel. Die Überlandbusse fahren am Erzsébet tér ab.

Straßenbahn

Die gelben Straßenbahnen haben auf beiden Seiten automatisch öffnende Türen. Die Straßenzüge der Linien 3, 50 und 62 wurden gebraucht von der Stadt Hannover gekauft.

Fahrscheine

Fahrscheine kann man nicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln lösen, sondern nur in den Vorverkaufsstellen, z.B. an der Metrostation oder in Trafik-Geschäften. Teilweise sind an den Busstationen Fahrkartenverkäufer unterwegs, bei denen man direkt vor Fahrtantritt einen Fahrschein kaufen kann.

Entwerten muss man die Fahrscheine im jeweiligen Verkehrsmittel – außer in den Metrolinien – dort sind die orangefarbenen Entwertungsautomaten in den Stationen aufgestellt.

Hat man das 65. Lebensjahr überschritten ist die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Budapest für EU-Bürger kostenfrei.

Taxi

Taxis sollten in Budapest am Besten via Telefon bestellt werden. Man erkennt ein ordnungsgemäß angemeldetes Taxi an dem gelben Taxischild und dem gelben Nummernschild. Diese müssen zwingend beide vorhanden sein, anderenfalls handelt es sich um einen illegalen Betreiber.

Die Kosten setzen sich aus der Grundgebühr (max. 300 Forint, nachts max. 450 Forint .Stand: 2008), dem Weggeld pro gefahrenen Kilometer und der Gebühr für Wartezeiten zusammen. Ein Trinkgeld von ca. 10% ist in Budapest üblich. Alle Taxis sind mit Taxameter ausgestattet, worüber auch abgerechnet wird.

Die großen Taxigesellschaften berechnen oft billigere Tarife als die gesetzlichen Maximaltarife. Einige der Gesellschaften sind:

  • Buda Taxi: +36 2 666 666
  • 6 x 6 Taxi: +36 2 666 666
  • Budapest Taxi: +36 4 333 333 oder auch
  • City Taxi: +36 2 111 111

Auto

In Budapest sollte man das Auto am Anfang des Aufenthalts abstellen und erst am Ende des Aufenthaltes wieder abholen. Dazu bieten sich die P+R-Plätze an, welche in der Nähe von Metro- oder Busstationen liegen.

Wie in jeder Großstadt ist auch in Budapest ein ständiges Verkehrschaos. Hat man dann zum Ziel gefunden, stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung, welche auch bezahlt werden müssen.

Diese Gebühr richtet sich nach der Lage des Parkplatzes und muss für mind. 15min bezahlt werden. Nur an Sonn- und Feiertage ist das Parken in Budapest frei.

Sicherheitshinweise Bearbeiten

In der Stadt sollte man bei Taxifahrten gut aufpassen. Offizielle Taxis sind immer an dem gelben Kennzeichen und dem gelben Taxischild zu erkennen.

Es wird auch ausdrücklich davor gewarnt, sich in der Budapester Innenstadt von jungen Frauen Bars, Hotels oder Restaurants empfehlen zu lassen. Hierbei handelt es sich meist um einschlägige Etablissements, die es vor allem auf das Geld der Touristen abgesehen haben.

In Budapest wird auch vor falschen Polizisten gewarnt, die vorgetäuschte Kontrollen durchführen, um Touristen zu bestehlen. Man sollte sich deshalb grundsätzlich den Dienstausweis zeigen lassen, der ein Foto, ein Hologramm und den Rang des Polizisten beinhaltet. Im Zweifelsfall sollte man verlangen, zu einer Polizeistation zu gehen.

Gesundheit / Hospitale Bearbeiten

Erste Hilfe ist kostenlos. Deutsche müssen vor Reiseantritt eine Auslandskrankenversicherung abschließen, die Behandlung zunächst bezahlen und dann mit ihrer Kasse abrechnen.

Da es kaum Privatpraxen gibt, gilt jede Behandlung in einem Krankenhaus als kassenärztlich.

Medikamente sind nur in Apotheken (Patika) und meistens nur auf Rezept zu haben. Am Eingang jeder Apotheke ist die nächstliegende Nachtapotheke angegeben.

Die Notrufnummern: - Polizei: 107 - Polizei (fremdsprachig): 061-4388080 - Feuerwehr: 105 - Notarzt: 104 - Falk Notarztwagen (westlicher Standard): 2000100

Adressen Hinzufügen

Behörden

Botschaft der Republik Österreich in Ungarn Bearbeiten

Benczúr utca 16, 1068 Budapest, Ungarn

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Ungarn Bearbeiten

I. Uri u. 64-66, 1014 Budapest, Ungarn

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