| Hauptstadt | Bratislava |
| Fläche | 48.845 km² |
| Einwohnerzahl | 5.431.363 |
| Währung | SKK (Slowakische Kronen) |
| Zeitzone | MEZ +0:00 |
| Amtssprache | Slowakisch |
| Religion | katholisch |
| Staatsform | Republik |
| Telefonvorwahl | + 421 |
Das Gesicht der Slowakei ändert sich trotz der kleinen Fläche sehr oft. Ackerflächen wechseln sich mit felsig-schroffen und oder waldreichen Landschaften ab. Der Süden ähnelt mit seiner feuchten und warmen Landschaft Ungarn. Immer ursprünglicher und unberührter wirkt das Land, je weiter man in den Osten vordringt. In Norden wird man eher von einer bergigen und felsigen Landschaft empfangen.
Typisch für die Slowakei ist die Landschaft – vor allem die vielen Gebirgszüge und Wälder prägen das Bild. Rund 40 % der Fläche der Slowakischen Republik sind mit Wäldern bedeckt. Die Slowakei mit dem Auto zu erkunden kann vor allem in den gebirgigen Regionen „aufregend“ werden. Auf den Serpentinen sollte man eher die schwindelfreien Autofahrer ans Steuer lassen.
Der größte Wirtschaftssektor der Slowakei sind die Dienstleistungen (ca. 66 %), gefolgt von der Industrie (ca. 30 %). Die Landwirtschaft trägt lediglich einen Anteil von rund 4 % am BIP. Einer der größten Partner für Im- und Export ist Deutschland.
Die Slowakei ist ein Binnenland und hat somit keine Meeresanbindung. Es wir von den Ländern Tschechien und Polen im Norden, Österreich im Westen, Ungarn im Süden, und der Ukraine im Osten eingerenzt. Die maximale Breiten-/ Längenausdehung ist 200km (N/S) * 430km (O/W).
Im kleinsten Hochgebirge der Welt, der Hohen Tatra, liegt der höchste Berg der Slowakei. Der Gerlachovský štít (Gerlsdorfer Spitze) ist 2.654m hoch. Der größte Fluß in ist die Donau, welche als Grenzfluß zu Ungarn verläuft.
Durch die, zu den Karpaten gehörenden, MIttel- und Hochgebirge (Kleine Karpaten, Niedere Tatra, niedere Tatra, ...) ist das Land sehr bergig bis hin zur hohen Tatra sogar Alpine aufgebaut. Nur im Süden erstreckt es sich bis in die Ungarische Tiefebene.
Die Slowakei ist in acht Regionen (kraje) unterteilt. Diese sind nach den Verwaltungsorten bezeichnet. Die Regionen haben seit 2002 eine gewisse Selbstverwaltung.
Das Verhaeltnis zur Zeit wird von den Slowaken etwas anders als bei den Deutschen gelebt. Bei einer Einladung wird eine Verspätung von 20 bis 30 Minuten als normal empfunden. Bei geschäftlichen Treffen sollte man etwas mehr auf die Zeit schauen, aber auch hier kann es vorkommen, dass ein Geschäftspartner unpünktlich kommt.
In der Slowakei ist es üblich, dass keine getrennte Rechnung verlangt wird. Der Kellner bringt von vornherein eine gemeinsame Rechnung. Die Slowaken handhaben es so, dass einer abwechselnd für alle zahlt.
Sollte man bei Slowaken eingeladen sein, so sollte man seine Schuhe vor der Tür ausziehen.
Das gemäßigte kontinentale Klima mit trockenen, heißen Sommern und feuchten, kalten Wintern bestimmt das Wetter in der Slowakei. Dies bedeutet auch größere Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht.
Im Winter beträgt die Temperatur durchschnittlich -2 °C, im Gegensatz zu 21 °C im Sommer. In der Nähe der Tatra wird es etwas kälter. Die durchschnittliche Temperatur im Sommer beträgt da 13 °C. Der Schnee taut auch in den höheren Lagen im Sommer komplett ab.
Neben den typischen Reisemonaten im Sommer besuchen viele Touristen die Slowakei auch im September und Oktober. In dieser Zeit ist es weiterhin recht warm und es regnet noch nicht so viel. Der meiste Niederschlag fällt in den Gebirgen, vor allem in der Hohen Tatra.
Typisch für die Slowakei ist der Slivovic, der Zwetschgenschnaps.
Die slowakische Küche ist sehr deftig. Ein traditionelles Nationalgericht der Slowakei sind die Bryndzové halušky (Brimsennocken). Der Brimsen ist ein Frischkäse, der aus Schafsmilch hergestellt wird und mit Nocken, Teigtaschen (Pirohy, Piroggen), die hauptsächlich aus Mehl, Kartoffeln und Grieß bestehen, serviert wird.
Auf jeden Fall sollte man auch die Knoblauchsuppe (Cesnakova polievka) oder die Krautsuppe (Kapustnica) probieren.
Weitere Gerichte:
Zusätzlich zu den traditionellen Gerichten - die man auf jeden Fall probieren sollte - laden niedrige Preise in den Restaurants zum Essen gehen ein. Dabei ist ein deutliches West - Ost-Gefälle festzustellen. Am teuersten ist das Essen in Bratislava.
Banken haben gegenüber Wechselstuben meistens günstigere Wechselkurse. EC-Automaten gibt es fast überall. Allerdings kann man noch nicht in allen Geschäften mit der EC-Karte bezahlen. Dafür werden die bekannten Kreditkarten fast überall akzeptiert.
Seit dem 01. Januar 2009 ist in der Slowakei der Euro eingeführt, bis Mitte Januar ist die Slowakische Krone auch noch gülitges Zahlungsmittel, ab Mitte Januar ist nur noch der Euro gültiges Zahlungsmittel.