In Lissabon kann man nach Herzenslust einkaufen – entweder richtig edel und teuer oder günstig, je nach Finanzlage. Besonders in der Baixa findet man Nobelboutiquen und edle Delikatessenläden. Weit weniger preisintensiv geht es in der Alfama zu; hier gibt es kleine Lebensmittelläden und erschwingliche Geschäfte. Oft sind die Läden in Kellerräumen untergebracht, was ihnen einen ganz eigentümlichen Reiz verleiht. Wer nichts falsch machen möchte, kann in den großen Einkaufszentren und Märkten einkaufen. Ein Mega-Einkaufstempel ist das Colombo gegenüber des Fußballstadions. Das angeblich größte Einkaufszentrum Portugals beinhaltet auf drei Etagen über 400 Geschäfte und 70 Restaurants, einen Super- und einen Baumarkt sowie diversen Snackbars.
Lissabon bei Nacht ist sehr lebendig und spielt sich überwiegend in den romantischen Gassen der Stadt ab. Doch gibt es gewissen Ecken und Gegenden, die man bei Dunkelheit besser meiden sollte, wozu Stadtrandgebiete und ausgesprochene Armutsviertel gehören. Nichts falsch machen kann man in den Bars und Kneipen des Bairro Alto und für Diskofans spielt im Stadtteil Alcântara die Musik. Letzteres ist die Nightlife-Szene schlechthin, wo es unzählige Discos mit verschiedenen Musikrichtungen gibt. Wer bis in die frühen Morgenstunden gepflegte Biere zu sich nehmen möchte, ist im „The Frog“, einer Bar mit schöner Terrasse und Live-Musik genau richtig. Doch das richtige Lissabonner Nachtleben spielt sich in den Fadolokalen ab.