| Hauptstadt | Dublin |
| Fläche | 70.282 km² |
| Einwohnerzahl | 4.015.676 |
| Währung | EUR (Euro) |
| Zeitzone | UTC +0 |
| Amtssprache | Englisch, Irisch |
| Staatsform | Republik |
| Telefonvorwahl | + 353 |
Das Staatsoberhaupt von Irland ist seit 1997 Mary McAleese. Das Abgeordnetenhaus (Dáil Éireann) hat 166 Sitze und der Senat (Seanad Éireann) 60 Sitze.
Zugelassene Parteien in Irland sind die Fine Gael (im EP: Europäische Volkspartei), die Labour Party (im EP: Sozialdemokratische Partei Europas), die Green Party (im EP: Grüne/Freie Europäische Allianz), die Sinn Féin, die Socialist Party und kleinere unabhängige Parteien.
Irland ist u.a. Mitglied der VN (1955), EU (seit 1973), BIS, EBRD, FAOFAO, IAEA, IBRD, ICAO, IDA, IFC, ITU, OECD, UNESCO, UPU, WMO und der WTO.
Um 8000 v.Chr. – erste Besiedlung durch Menschen.
Ab 3500 v. Chr. - Megalithkultur mit ihren Dolmen und Ganggräbern zeugt von erster längerer Besiedlung am gleichen Ort durch Jäger und Sammler
432 n.Chr. – heilige Patrick betritt die Insel und leitet die Großflächige Christianisierung ein
6.-8. Jh. – Blüte des Mönchstums, die meisten Klostersiedlungen entstehen
ab 795 - Überfälle von Wikingern, diese gründen ab dem 9. Jh. Einige Siedlungen auf der Insel.
1002 - Brian Boru, König von Munster, wird König von Irland
1014 – Sieg über die Wikinger
1169 – Anglonomannen erobern große Teile der Insel, erste Burgen entstehen.
1366 - „Statut von Kilkenny“ wird von England festgelegt, um die Assimilierung der normannischen Feudalherren zu verhindern.
1394 – irische Könige unterwerfen sich England
1536 - Heinrich VIII. wird König von Irland.
Erste Hälfte 17. Jh. - Ansiedlung protestantischer englischer und schottischer Siedler
1641-1650 - Aufstände gegen die Engländer
1782 – durch den Druck der irischen Protestanten erkennt England das eigenständiges Parlament in Dublin an.
1800-1801 - Dubliner Parlament wird aufgelöst, das 'Vereinigte Königreich von England und Irland' ausgerufen.
1803 - Aufstand gegen die Briten. Anführer Robert Emmett wird hingerichtet.
1845-1850 - 'Große Hungersnot' in Irland kostet über eine Million Menschen das Leben. Erste große Auswanderungswelle nach Amerika beginnt. (ca. 1 Mill. Menschen)
1916 - Osteraufstand in Dublin, Patrick Pearse ruft die Republik Irland aus. Der Aufstand wird nach sechs Tagen von britischem Militär niedergeschlagen. Die Anführer werden hingerichtet.
1918 - Wahlsieg der nationalistischen irischen Partei Sinn Fein (Wir selbst). Großbritannien erkennt das irische Parlament nicht an.
1919-1921 - Der Unabhängigkeitskrieg endet in die Gründung des Freistaats Irland.
1937 - Mit einer neuen Verfassung erklärt sich Irland zum selbständigen, neutralen Staat.
1939 - Irland erklärt sich im 2. Weltkrieg als neutral
1949 - Die Republik Irland wird offiziell ausgerufen und verlässt das britische Commonwealth.
1968 - Beginn der Unruhen (“the troubles”) in Nordirland.
1980-1981 - Hungerstreik von Gefangenen der republikanischen IRA und deren Splittergruppe INLA.
1994 - Waffenstillstand in Nordirland
1999 - Mit der Northern Ireland Assembly, dem Regional-Parlament, erhält Nordirland Autonomie.
2000 - Die Autonomie wird wieder aufgehoben