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Versteckt in einer schmalen Straße befindet sich das Musée National Picasso in einem ehemaligen Adelshaus. Die Ausstellung zeigt frühe Skizzen des Malers bis hin zu seinen Spätwerken und gibt damit eine sehr gute Übersicht über das Schaffen des Künstlers. Die Basis für die Ausstellung waren die fälligen Erbschaftssteuern nach dem Tod des Künstlers. Picasso - der sich selbst als den "eifrigsten Sammler seiner Werke" bezeichnete, behielt einen großen Teil seiner Werke in seinem Besitz. Nach seinem Tod wurden die in Frankreich üblichen hohen Erbschaftssteuern fällig, welche die Nachkommen mit ca. 3500 Werken beglichen.
Nach dem Tod seiner Witwe im Jahre 1986 wurden dem Museum weitere Werke überschrieben. Zudem kamen noch einige "Schätze" aus seiner privaten Sammlung hinzu. Somit werden nunmehr auch Bilder von Cézanne oder auch Matisse ausgestellt.
Die Ausstellung ist chronologisch aufgearbeitet und man findet Raum für Raum Einblick in 80 Jahre Schaffenskraft des Künstlers. So finden sich frühe impressionistische Werke sowie Werke aus der blauen und rosa Periode. Weiterhin sind Bilder aus der kubistischen und der klassizistischen Phase bis hin zu den fast nur in schwarz gehaltenen verzerrten Bildern ausgestellt.
Ergänzt werden die Gemälde mit vielen Plastiken von Picasso.