| Hauptstadt | Paris |
| Fläche | 547.030 km² |
| Einwohnerzahl | 60.656.178 |
| Währung | EUR (Euro) |
| Zeitzone | UTC + 1 |
| Amtssprache | Französisch |
| Staatsform | semipräsidiale Republik |
| Telefonvorwahl | +33 |
Gute Manieren sind in Frankreich sehr wichtig. Händeschütteln ist unerlässlich, wenn man vorgestellt wird; Küsse auf beide Wangen sind ebenfalls weit verbreitet. Beim Betreten eines Lokals ist es höflich, ein allgemeines „Bonjour, messieurs/dames“ zu sagen.
Die Anrede „Monsieur“ und „Madame“ sollte stets verwendet werden. Ebenso ist es ratsam, einen Ober mit „Monsieur“ und Kellnerinnen mit „Madame“ oder „Mademoiselle“ anzusprechen. „Garcon“ (Junge) für Ober ist inakzeptabel und wird häufig durch Nichtbeachten quittiert.
Trinkgelder gehören zum französischen Leben. Im Allgemeinen gelten die Modalitäten des Trinkgelds, wie Höhe und Gelegenheiten, wie hier in Deutschland. In den Restaurants und Cafés ist das Bedienungsgeld fast immer in der Rechnung enthalten, Servis compris. War man mit der Bedienung zufrieden, empfiehlt es sich, die Rechnung nach oben aufzurunden (bis zu 10 %). Auch Taxifahrer, Fremdenführer, Toilettenfrauen und Zimmermädchen freuen sich über ein Trinkgeld.
Wer die französische Sprache nicht einigermaßen gut beherrscht, sollte ein Wörterbuch mitnehmen. Man darf nicht davon ausgehen, dass man sich überall in Frankreich auf Deutsch verständigen kann.
Frankreich besitzt drei Klimazonen: Atlantik, Mittelmeer und Binnenland. Im Winter können die Temperaturen im ganzen Land unter den Gefrierpunkt sinken und Stürme die Atlantikküste heimsuchen.
Die Regionen an Südatlantik und Mittelmeer sind zwar deutlich wärmer, haben aber auch kalte Winter. Selbst nahe der Küste ist Schnee in Südfrankreich nicht ungewöhnlich.
Das Klima Ostfrankreichs ist im Sommer und Winter kühler. Mit kalten Wintern und heißen, drückenden und manchmal auch stürmischen Sommern weist dieses Gebiet die größten Extreme auf.
Insgesamt bewegen sich die Temperaturen im Winter zwischen -10 und 10°C und im Sommer zwischen 18 und 30°C in den heißesten Regionen am Südatlantik und am Mittelmeer.
Seit dem 1. Januar 2002 ist der Euro das offizielle Zahlungsmittel. An den meisten großen Banken gibt es Geldautomaten mit mehrsprachigen Bedienungshinweisen für Geldkarten und internationale Kreditkarten. Die vierstellige PIN-Nummer wird hierzu unbedingt benötigt. Reiseschecks werden von Banken und Hotels akzeptiert. Es empfiehlt sich, die Reiseschecks zu Hause zu kaufen. Um sie einzulösen, muss man sich ausweisen können. Die Hotels bitten häufig darum, die Pässe für die Dauer des Aufenthaltes zu hinterlegen.