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Name

Spitzhaus

Art

Aussichtspunkt

Homepage

http://www.spitzhaus-radebeul.de/

Adresse

Spitzhausstraße 36
01445 Radebeul
Deutschland

Telefon Bearbeiten

+49 351 8309305

Beschreibung Bearbeiten

Vom Spitzhaus hat man eine der schönsten Aussichten auf das Elbtal sowie die Städte Radebeul und Dresden. Wenn es das Wetter besonders gut meint, kann man bis in die Sächsische Schweiz und das Erzgebirge schauen. Und wenn man Hunger bekommt, kann man sich ein Essen im Panorama Restaurant Spitzhaus gönnen.

Besonders lohnenswert ist ein Besuch und die Aussicht bei Nacht!

Geschichte des Spitzhaus

Das Spitzhaus wurde im Jahr 1622 als Weinberghaus von Kurfürst Johann Georg I. auf dem Landsbergischen Weinberg erbaut. Im Laufe der Zeit wechselten mehrfach die Besitzer des Hauses. So gehörte das Weinberghaus und der dazugehörige Weinberg bis 1657 dem Herrn Obriste Bose. Ab 1668 gehörte dem Handelsmann Landsberger, welcher das Grundstück nach seinem Tod 1688 an seine Nachfahren hinterließ. Der nächste Besitzer war der Freiherr von Rechenberg und dann ging das Grund an die Familie von Wolfframsdorf, welche es im Jahr 1706 dem General von Flemmig schenkte. Bereits ein Jahr später schenkte dieser es allerdings der Gräfin von Cosel, die es wiederum 1710 an August den Starken übertrat. Im Jahre 1749 wurde das Haus komplett umgebaut. Es wurden Kamine eingebaut und ein neuer Turm entstand.

Der nächste große Bau auf dem Gelände war die Spitzhaustreppe, welche von Pöpellmann (er hat auch den Dresdner Zwinger entworfen) geplant wurde. Von 1747 bis 1750 dauerten die Arbeiten an.

Das Gelände um das Spitzhaus blieb noch bis 1889 im Besitz der Wettiner. Danach wurde es an den Kaufmann Herrmann Hennicke verkauft, welcher das Gebäude als Restaurant für die Öffentlichkeit zugänglich machte. Ab dieser Zeit diente das Spitzhaus als Ziel für Ausflüge und lockte Besucher aus dem Umland an. Es folgte ein weiterer Umbau des Hauses bei welchem die beiden Flügel angebaut wurden.

Nachdem das Spitzhaus im Krieg militärisch genutzt wurde, ist es zu DDR-Zeiten als Ferienheim für die Strumpffabrik Esda in Thalheim in Anspruch genommen wurden.

Mittlerweile ist wieder eine Gaststätte im Spitzhaus untergebracht.

Anfänglich wurde das Spitzhaus wegen der exponierten Lage auch „Hochhaus“ oder „hohes Haus“ genannt. Erst mit der Zeit wurde – abgeleitet von dem markanten Dach – der Name Spitzhaus in den Sprachgebrauch aufgenommen.

Anfahrt

Zum Spitzhaus gelangt man am Besten über die 365 Stufen lange Spitzhaustreppe. Die Anfahrt zum Fuß der Treppe erfolgt über die Meißner Landstraße. Ein Parkplatz befindet sich vor dem Hoflößnitz.

Ist man nicht so "gut zu Fuß" dann erfolg die Zufahrt aus Dresden in Richtung Moritzburg. In Boxdorf biegt man links in Richtung Wahnsdorf ab. Danach ist die Zufahrt ausgeschildert.

Öffnungszeiten (Restaurant)

  • Montag bis Samstag: 11:30 Uhr – 24:00 Uhr
  • Sonntag: 11:30 Uhr – 22:00 Uhr

Fotos

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