| Hauptstadt | Sofia |
| Fläche | 110.910 km² |
| Einwohnerzahl | 7.450.349 |
| Währung | BGN (Lew) |
| Zeitzone | UTC +2 |
| Amtssprache | Bulgarisch |
| Staatsform | Republik |
| Telefonvorwahl | +359 |
Im Hochsommer steigen die Temperaturen an der bulgarischen Küste auch zur Mittagszeit kaum über 34 Grad Celsius, vom Meer her weht zudem stets eine leichte Brise. Um 9 uhr ist es meist schon 25 Grad warm und nach 18 Uhr wieder. Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang werden so Mittelwerte von etwa 29 Grad erreicht. Die Sonne scheint zwischen Juni und August im Schnitt zehn Stunden täglich, meist bei wolkenlosem Himmel. Doch vollkommen trocken ist es selbst während der Hochsaison nicht. Kurze, warme Schauer bring ein- bis zweimal wöchentlich eine willkommene Abkühlung. Die Statistik weist für Juni durchschnittlich neun Regentage aus, für Juli und August jeweils sechs, für September fünf. Ob es kurz einmal tröpfelt oder über Stunden schüttet, sagen die Zahlen nicht. Die Erfahrung lehrt aber, dass lange Regengüsse im Sommer die Ausnahme sind, erst ab September nimmt die Wahrscheinlichkeit deutlich zu.
Nach Mitternacht sinken die Temperaturen meist auf etwa 20 Grad Celsius ab, bis 23 Uhr herrschen zumindest in den Innenstädten noch angenehme 23-24 Grad Celsius. Dennoch sollte zum abendlichen Ausgehen stets etwas zum Drüberziehen mitgenommen werden, da in den direkt am Meer gelegenen Restaurants der Wind deutlich auffrischt. Die Straßen, die um die Mittagszeit bis weit in den Nachmittag hinein entvölkert sind, beleben sich etwa ab 19 Uhr und leeren sich nicht vor Mitternacht.
Von Mai bis Oktober ist dort die wärmste und beste Reisezeit.
Die bulgarische Währung besteht aus Lev und Stotinka, Mehrzahl Leva und Stotinki. Sie ist an den Euro gebunden und steht daher im festen Verhältnis von 1:1,95583. Man sollte sich nicht von den Schildern mancher Wechselstuben täuschen lassen, die mit 1:1,1955 werben und mit dieser optischen Täuschung oft Erfolg haben. Sich hinterher zu beschweren hilft nichts, denn schließlich stand der Kurs Schwarz auf Weiß zu lesen. Wechseln sie daher unbedingt nur bei Banken oder höchstens noch in Hotels, die meist deutlich schlechtere Wechselkurse haben.
Bankautomaten gibt es mittlerweile in jeder größeren Ortschaft, mit der EC-Karte nach Bulgarien zu fahren ist also kein Problem.
Pro Tag können 200 Leva (100 Euro) abgehoben werden. Kreditkarten sind dagegen nur bei Luxushotels und großen Mietwagenfirmen üblich, 99% der Geschäfte, Restaurants etc. sind an die elektronischen Systeme nicht angeschlossen. Traveller Cheques sind in Bulgarien so gut wie unbekannt, wenn sie nicht in einem Luxushotel absteigen, behindern sie mehr, als sie helfen.