Sonne, Sonnenbrand bye bye - Reisebericht von Zenna

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Ho-Chi-Minh-Stadt (Stadt in Vietnam)

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Sonne, Sonnenbrand bye bye

Reisedatum: 26. Februar 2011 | in Vietnam/Kambodscha | 264 mal gelesen | Bericht kommentieren

Die Tage auf Phu Quoc waren einfach unvergesslich. Wir hatten das Resort ja bereits vor ca 3 Monaten gebucht. Sehr gute Entscheidung, wie sich herausgestellt hatte! Die Unterkunft war zwar bedeutend teurer als bisher, aber ein Traum!!! Das Sea Star Resort kann ich definitiv weiterempfehlen. Wir hatten einen wunderschoenen Sea-View Bungalow mit Terasse, auf der wir uns wunderbar erholen konnten.

Auf Phu Quoc waren wir trotzdem sehr aktiv. An einem Tag machten wir einen Ausflug mit Schnorcheln und Fischen. Bereits beim 2.ten Versuch hatte ich einen Fisch an der Angel, der locker den Preis zum haesslichsten Fisch gewonnen haette! Den guten Kerl haette man sicher auch nicht essen koennen. Leider konnte ich ihn nicht mehr zurueck ins Wasser werfen, da der Guide den Angelhaken so brutal aus ihm rausgerissen hat, dass mein Fisch irgendein Fleischklumpen aus sich rausgekotzt hat. Obwohl ich wirklich keine Vegetarierin bin, hatte ich ein ganz schoen schlechtes Gewissen. Cornelia war auch erfolgreich, und der Fisch sah auch gar nicht schlecht aus. Das Schnorcheln haetten wir uns getrost sparen koennen, alles bereits ausgebeutet und bis auf ein paar Zebrafischchen tot! Kein Vergleich zum Great Barrier Reaf und Boracay! Wenigstens hatte es keine Haie! Das ist ja schliesslich die wichtigste Frage fuer mich! Am Abend zierte Cornelias Ruecken den schoensten Sonnenbrand, den ihr euch vorstellen koennt. Ich hatte sie noch gewarnt, aber sie meinte bloss, mich verbrennts nniiiieeee am Ruecken:-) Tja, man lernt nie aus! Ich war genauso leichtfertig mit meinen Armen, die waren ja schliesslich schon braun. Tja, am Abend musste ich einen langen Pullover anziehen, ich wollte schliesslich nicht als Leuchtturm fungieren! An einem Tag wagten wir das Abenteuer: Motobike mieten! Ausgerechnet auf den schlechtesten Strassen in Vietnam! Meine letzte Motobike Erfahrung liegt 5 Jahre zurueck, und jetzt festhalten: Cornelia hat noch nie ein Moped gefahren! Der Verleiher hat nur mit den Augen gerollt und uns gewarnt, dass wir bei einem Unfall zahlen muessen. Cornelia stiess bereits bei der ersten Kurve an ihre Grenzen; sie brauchte naemlich die ganze Strasse! Nach ca 2km war dann fertig mit geteerter Strasse und Sandpiste war angesagt. Tja, und dann kam die Bruecke. Bruecke ist in dem Fall wohl etwas uebertrieben. Ein paar Bretter ohne Gelaender mit Luecken im Boden. Ich dachte gar nicht gross darueber nach und fuhr mit halb geschlossenen Augen darueber. Cornelia verliess der Mut, sie hielt einfach ein paar Einheimische an und liess sich darueberchauffieren. Sehr clever! Weiter gings durch Pfefferplantagen, am Strand entlang, bis uns irgendwann die Kraefte verliessen. Ich wusste gar nicht, dass Motobikefahren so anstrengend sein kann. Aber wir sind ohne Unfall durchgekommen! Das verkuendeteten wir auch voller Stolz beim Verleiher:-)

Die restliche Zeit verbrachten wir am Strand mit Lesen und Faulenzen. Nachdem Cornelia eine Qualle im Meer gesichtet hatte, liessen wir auch das Schwimmen und begnuegten uns mit kurzen Abkuehlungen im Wasser.

Sehr traurig verliessen wir am 25.2. unser Resort, Rueckflug nach Saigon. Den Flug ueberstand ich in Panik, dank Cornelia, die gemeint hatte, dass der eine Propeller nicht funktioniert. Ausserdem war der Pilot wahrscheinlich auf seinem ersten Flug, die Landung war hoechst seltsam und sehr schief!

Ja und jetzt sind wir wieder in Saigon. Morgen gehts zurueck in die Heimat....mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Ich habe die 2 Monate sehr genossen, ich habe viel erlebt und kanns eigentlich nicht glauben, dass mein Abenteuer schon vorbei ist!  Danke an alle, die mich waehrend dieser Zeit begleitet haben! Bis dann....

Nadja

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