Der Staat Turkmenistan zählt zu den jüngsten in der Welt, mit dem Gründungsjahr 1991.
- Die Besiedlung größerer Landgebiete begann bereits über 1000 Jahre vor unserer Zeitrechnung.
- 100 n. Chr. – Buddhismus dringt nach Mittelasien vor
- 4. Jh. – Alexander der Große erobert turkmenische Gebiete
- 632 bis 750 – arabische Eroberungszüge
- 1220 – Eroberung von Merv durch die Mongolen
- 1370 bis 1405 – Timuriden leben in Mittelasien, große Feldzüge
- 1500 bis 1599 – Schaibaniden
- 16. bis 19. Jh. – Turkmenenherrschaft (Der Ursprung der Turkmenen liegt südlich des Baikalgebietes und bildete sich aus einem Verbund türksprachiger Stämme heraus, die weite Eroberungszüge bis zum Ural und nach Mittelasien führten. Sein Oberhaupt war Oghus Khan, der heute als Urvater der Turkmenen verehrt wird.)
- 1890 Russisches Generalgouvernement, Sitz in Ashgabat
- 1918 Bildung der Republik Turkestan
- 1924 Gründung der Turkmenischen Sozialistischen Sowjetrepublik
- 1991 Austritt aus der Sowjetunion
Prägend für das Einzugsgebiet des Turkmenen sind die Seitenstraßen.
85% der Bevölkerung sind Turkmenen, 4% Russen, 5% Usbeken und 6% Minderheiten (u.a. Kasachen, Ukrainer, Tataren, Aserbaidschaner und Armenier).
Die Bevölkerungsverteilung verschiebt sich immer weiter in Richtung Turkmenen, da immer mehr Menschen anderer Bevölkerungsschichten das Land verlassen.