Die Insel liegt im Bundesstaat Sabah von Malaysia auf Borneo. An der Ostküste gehört die Insel gerade noch zum Land und bildet somit die Grenze.
Die Insel ist bekannt für die einzigartigen und eine der weltbesten Tauchgebiete. Schon Jacques Cousteau kam beim erzählen über diese Insel ins schwärmen. Bereits im Jahr 1933 wurde Sipadan zum Vogelschutzgebiet erklärt. Damit diese nicht von dem immer stärker wachsenden Tourismus zerstört werden, wurde die Insel 2004 auch zum Naturschutzgebiet erklärt.
Mittlerweile ist es verboten auf der Insel zu übernachten, weiterhin darf sich am Tag nur eine festgelegte Anzahl von Personen auf der Insel aufhalten und viele Teile der Insel dürfen gar nicht mehr betreten werden. Die Anfahrt erfolgt von den benachbarten Tauchgebieten Mabul 12 km nördlich (halbe Stunde) oder Kapalai 10 km (viertel Stunde) nordöstlich von Sipadan.
Die Tauchplätze sind - aufgrund der teils großen Strömung - nur bedingt für Anfänger geeignet, mit Sichten um die 30 Meter und Wassertemperaturen um die 28°C macht es hier allerdings sehr viel Spaß. Um wenigstens einige der Tauchplätze zu erkunden, sollte man mindestens fünf Tage für die Gegend um Sipadan einplanen. Meistens bleiben die Leute allerdings sowieso hier "hängen" und ändern die Urlaubsplanung.
Die wichtigsten Tauchspots sind: