Die größten Länder

Die größten Länder im Überblick

Die größten Städte

Die größten Städte im Überblick

Name und Lage

Afrika ist mit einer Fläche von rund 30 Millionen km² nach Asien der zweitgrößte Kontinent der Erde und erstreckt sich 8 000 km von Norden nach Süden und über 7 600 km von Westen nach Osten. Der Kontinent umfasst ein Fünftel der Landfläche der Erde. Seinen Namen erhielt „Africa“ von den Römern, und diese benannten den Kontinent nach dem Berberstamm Afri, denn nur deren Lebensraum war den Menschen der Antike bekannt. Afrika ist im Norden vom Mittelmeer, im Westen vom Atlantik, im Osten vom Indischen Ozean und dem Roten Meer umgeben. Die einzige Landverbindung zu anderen Festlandmassen und zu Eurasien bildet der Sinai, der zwischen Afrika und der Arabischen Halbinsel liegt. Afrika hat weniger Inseln und Halbinseln als alle anderen Kontinente. Die überwiegend unbesiedelte Sahara trennt das zum Mittelmeerraum gehörende Nordafrika vom südlich gelegenen Schwarzafrika. Der nördlichste Punkt ist das Kap Ras Ben Sekka (Weißes Kap) in Tunesien, der südlichste das Nadelkap Cape Agulhas in Südafrika, der westlichste das Kap Pointe des Almadies im Senegal und der östlichste Punkt das Kap Ras Hafun auf der Somali-Halbinsel.

Oberflächengestalt

Die Oberfläche Afrikas wird weitgehend von Rumpfflächen und Tafelländern bestimmt. Die Küsten sind meist Steilküsten, in den Tropen streckenweise mit Mangrovesümpfen und vorgelagerten Korallenriffen gesäumt, sonst flach und sandig mit starker Brandung. Mit Ausnahme des relativ jungen Atlasgebirges besteht Afrika aus einem alten Sockel, der von flachen Schwellen in Becken gegliedert wird: an das Becken der Sahara schließen sich im Sudan das Kongobecken und im Süden das Kalaharibecken an. Den Osten Afrikas durchzieht das Ostafrikanische Grabensystem mit Tanganjika- und Njassasee, das von Vulkanen und hohen Bergen begleitet wird.

Klima

In Afrika gibt es vier Klimazonen: die äquatoriale Tropenzone mit Regen zu allen Jahreszeiten (Guineabucht und nördliches Kongobecken). Nördlich und südlich davon schließen sich Zonen mit zwei Regenzeiten an, getrennt durch eine kurze Sommer- und eine lange Wintertrockenzeit. Zu den Randtropen hin vereinigen sich beide Regenzeiten zu einer Sommerregenzeit, die mit wachsendem Abstand zum Äquator immer geringere Niederschlagsmengen bringt. Es folgen Trocken-, dann Dornsavannen, die in der Sahelzone in die subtropischen Trockengebiete der Sahara und im Süden in die Namib übergehen. Die Nord- und Südküste werden vom Mittelmeerklima bestimmt.

Bevölkerung

Nach der Hautfarbe seiner Bevölkerung lässt sich Afrika in folgende Bereiche gliedern: die hellhäutige Gruppe des „arabisierten Nordens“ und des „weißen Südens“. „Schwarzafrika“ wird von dunkelhäutigen Menschen bewohnt. Die afrikanischen Völker werden meist nach ihren Sprachen gegliedert. Die Bevölkerungsdichte Afrikas ist regional sehr unterschiedlich; weite Gebiete sind menschenleer (Sahara), andere Gegenden dagegen sind übervölkert (Küstenstädte, Niltal).

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